Laura Gantenbein erklärte ihre Motivation für das Ständeratsamt mit dem Blick durch die Augen der nächsten Generation. Sie hätte es verdient, eine Welt mit intakten Lebensgrundlagen, einem fair verteilten Wohlstand und einer vielfältigen Gesellschaft vorzufinden. Sie sei bereit, dafür Brücken zu bauen. Ihre langjährige Erfahrung in der Politik und ihre breite Vernetzung im Kanton und darüber hinaus befähigten sie, diese Verantwortung zu übernehmen.

Als Ständerätin stehe ich für einen lebenswerten Kanton, eine bewohnbare Schweiz und eine friedliche Welt.
Laura Gantenbein, Ständeratskandidatin GRÜNE SO

Die zahlreich anwesenden Mitglieder feierten Gantenbein mit langem Applaus und nominierten sie einstimmig zur Ständeratskandidatin. Gantenbein erklärte darauf, mit ihrem Programm «Laura on tour» bis zum Wahltermin mindestens zwei Mal in jeder Amtei mit einem Anlass präsent sein zu wollen.

Klare Beschlüsse zu kantonalen und eidgenössischen Vorlagen
Jann Frey, Präsident der GRÜNEN Region Olten, informierte über die Vorlage zum neuen Bahnhofplatz Olten. Das Projekt ermögliche an einer der wichtigsten Verkehrsdrehscheiben der Schweiz den dringend nötigen Kapazitätsausbau bei Bahn und Bus, schaffe bessere Fuss- und Veloverbindungen und bringe dem heute weder praktischen noch angenehmen Bahnhofsplatz mehr Ordnung und Aufenthaltsqualität. Die GRÜNEN SO beschlossen einstimmig die JA-Parole zu dieser kantonalen Vorlage.

Auch bei den eidgenössischen Vorlagen fassten die Mitglieder klare Beschlüsse. Sie sagen ohne Gegenstimme JA zur AHV-Zusatzfinanzierung und einstimmig JA zur Feuerwerksinitiative. Ebenfalls einstimmig sagen sie NEIN zur Fairnessinitiative der Mitte und zu den Änderungen des Kriegsmaterialgesetzes, denn die Schweiz soll keine Waffen in kriegsführende Staaten liefern können.