Wirkungsmonitoring zum Massnahmenplan Klimaschutz: Grüne Ernüchterung und verhaltene Zuversicht
Die GRÜNEN sind ernüchtert vom ersten Wirkungsmonitoring zum Massnahmenplan Klimaschutz, werten jedoch die Bestätigung des volkswirtschaftlichen Nutzens von Klimaschutzmassnahmen positiv.
Das erste Wirkungsmonitoring zum Massnahmenplan Klimaschutz des Kantons Solothurn zeigt aus Sicht der GRÜNEN exemplarisch: Es werden zahnlose Massnahmen getroffen und diese nur halbherzig umgesetzt. Daher ist der feststellbare Effekt des Massnahmenplans ungenügend. Ein milder Winter hat beispielsweise einen höheren Einfluss auf den CO2-Ausstoss der Gebäude als die getroffenen Massnahmen.
Die notwendige grundlegende Energiewende im Verkehrs- und Gebäudebereich wurde noch nicht angegangen, geschweige denn umgesetzt. Aus Sicht der GRÜNEN darf nicht länger zugewartet werden: Es braucht wirkungsvolle Massnahmen, insbesondere beim Heizen, bei Solarstrom und im Verkehr.
Doch eines bestätigt der Massnahmenplan auch: Die Volkswirtschaft profitiert von Klimaschutzmassnahmen. Die GRÜNEN sind überzeugt, dass klimabewusstes Handeln bereits in breiten Bevölkerungsschichten und in der Wirtschaft angekommen ist. Und das stimmt die GRÜNEN hoffnungsvoll.
Die aktuelle Weltlage zeigt deutlich, wie die Abhängigkeit unserer Wirtschaft und Gesellschaft von fossilen Brenn- und Treibstoffen nicht nur eine Gefahr für das Klima und die Umwelt darstellt, sondern auch wohlstandsgefährdend ist. Eine Wirtschaft basierend auf fossilen Energieträgern ist weder ökologisch noch wirtschaftlich nachhaltig. Die GRÜNEN verlangen, dass der Kanton Solothurn rasch Bedingungen schafft, dass die Energiewende in Gesellschaft, im Verkehr, im Gebäudebereich und in der Wirtschaft möglichst schnell und hürdenfrei passieren kann.
Für Rückfragen: